Gebt der Philosophie die Deutungshoheit wieder!

 

Schopenhauer schrieb: ”Der Tod ist der eigentliche inspirirende Genius, (…) der Philosophie, (…) Schwerlich sogar würde, auch ohne den Tod, philosophirt werden." Insofern scheinen wir in einer wissenschaftsgläubigen Zeit keine Philosophie mehr zu brauchen. Denn da ist längst allgemeiner Konsens geworden, dass alles materiell bedingt sei. Folglich könne uns nur die Naturwissenschaft sagen, wie die Welt beschaffen und wie sie entstanden sei, und was sie uns heute noch nicht sagen könne, das würde sie in der Zukunft können.

Dementsprechend trostlos sieht es mit dem heutigen Philosophieren aus. Längst haben sich Philosophen - wie einstmals zur Theologie - nun aber zur Magd der Naturwissenschaft gemacht. So gibt es heute , da Naturwissenschaftler keine Philosophen sind, nur unklares Denken und eine naturwissenschaftliche Ideologie, die jeder Weisheit entbehrt.
Längst vor dem wissenschaftlich - technischen Fortschritt hat die idealistische Philosophie alle wesentlichen Fragen des Menschen beantwortet. Auch heute noch ist gültig - entgegen naturwissenschaftlicher Ideologie -, dass nicht die Materie der Ursprung aller Dinge ist, sondern der Geist. Folglich ist weder die Entstehung der Welt, noch die Evolution, noch das Leben, die seelischen und geistigen Prozesse naturwissenschaftlich zu erklären. Alle diese Theorieversuche müssen grundlegend falsch sein. Echte Philosophen müssen deshalb in der heutigen Zeit die Stirn haben dem Ungeist naturwissenschaftlicher Ideologie Paroli zu bieten. Aber wer von ihnen hat das Vermögen und den Mut dazu? - Dabei bieten sich die Ergebnisse der Nahtod- und Reinkarnationsforschung geradezu an Menschen eine neue philosophische Gewissheit ihrer metaphysischen Seinsweise zu geben.

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